Die Toskana lässt grüßen

15 Faszinierende Ideen der toskanischen Gärten, die Sie überraschen werden!
Toskanische Gärten sind seit Jahrhunderten berühmt für ihr beeindruckendes Design. Sie alle erzählen Geschichten aus vergangenen Zeiten. Ganz gleich, ob es sich um die Gärten der mächtigen Familien oder der kleinen Häuser, die verstreut auf den Hügeln der Toskana liegen, handelt.
Sie alle inspirieren uns seit Jahrhunderten, von der Renaissance bis zu einem völlig eigenständigen Stil, den wir der Toskana verdanken.

http://www.architectureartdesigns.com/15-fascinating-ideas-of-tuscan-gardens-that-will-amaze-you/

Von wegen einfach nur hohl!

Hohlblocksteine sind nicht gerade für ihren Charme bekannt. Sie sind praktisch, wenn man sie als Baumaterialien für Mauerwerkswände von Häusern, Garagen, Zäunen und dergleichen verwenden möchte. Sie sind billig, leicht zu bekommen und einfach zu handhaben. Tatsache ist, dass sie nicht gerade für Schönheit und Anmut stehen. Aber man kann sie noch für viele andere Zwecke, als die genannten, verwenden. Dabei könne erstaunlich hübsche Dinge mit ihnen gestaltet werden.

19 Simple DIY Projects Made Of Concrete Blocks That Will Surprise You

Feuer frei – tolle Ideen für die nächste Saison

Eine Feuerstelle im Garten übt eine ganz besondere Faszination aus. Es gibt nur wenige Menschen sie dieser entziehen können.
Es ist gar nicht so schwer, sich den Traum vom eigenen Feuerplatz zu verwirklichen. Selbst in Kombination mit Grillstelle ist das für den einigermaßen geschickten Hobbyhandwerker keine unlösbare Aufgabe.

16 Incredible DIY Ideas For Outdoor Fire Pit And Fireplace

Sieben Gründe warum der Kaffeesatz nicht in den Müll gehört

… und man jetzt schon mit dem Sammeln anfangen kann

  1. Kaffeesatz ist eine ideale Gabe für alle Pflanzen, die es etwas saurer mögen, wie der Rhododendron und die Azaleen. Dazu gehören auch die Rosen. Er zieht übrigens die Regenwürmer magisch an. Über eine gut eingearbeitete Ladung freuen sich ebenfalls: Fuchsien, Geranien, Hortensien, alle Beerenfrüchte und im Gemüsegarten Tomaten, Gurken, Kürbisse und Zucchini. Allerdings sollte man es, wie mit jedem anderen Dünger, nicht übertreiben. Im Winterhalbjahr kommt der Kaffeegrund dann sowieso auf den Kompost.
  1. Er lässt sich auch als Flüssigdünger verwenden. Man verdünnt ihn mit reichlich Wasser und kann so im Winterhalbjahr auch mal seinen Zimmerpflanzen etwas Gutes tun. Allerdings sollte man den Sud nicht auf die Blätter gießen.
  1. Wer im Frühjahr eine große Umtopf-Aktion starten will, der kann ihn sammeln und ihn mit Blumenende mischen. Aber bitte nicht 1:1! 1 bis 2 Löffel pro Blumentopf sollten als Dünger genügen.
  1. Wer in diesem Jahr richtig sauer auf die Schnecken geworden ist, der kann es doch mal mit einer Barriere aus Kaffeesatz versuchen. Da macht es Sinn, wenn man schon jetzt mit dem Sammeln anfängt. Aber bitte sorgfältig trocknen. Nasser Kaffeegrund kann schimmeln!
  1. Der getrockneten Kaffeesatz kann als Turbo-Starter bei Möhren und Rettich eingesetzt werden. Vor dem Aussäen vermischt man die Samenkörner großzügig mit Kaffeegrund und streut das Gemisch in die Reihen.
  1. Nachbars Katze (oder auch die eigene) erledigt ihr Geschäft im Kräuterbeet? Wie wäre es mit Kaffeesatz als Katzen-Abwehrmittel
  1. Ameisen Stopp! Die lästigen Tierchen haben auch ein gespaltenes Verhältnis zum Kaffeegeruch.

Nicht vergessen: Wer ihn frisch verwendet – immer schön abkühlen lassen!

kaffeesatz

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

.. aber er fällt.

apfelNun stellt sich uns die Frage: Wohin mit dem ganzen Apfelsegen? In unseren modernen und warmen Wohnungen ist es um die Haltbarkeit von Lageräpfeln nicht besonders gut bestellt. Falläpfel sind außerdem sowieso von Haus aus nicht lagerfähig. Sie beginnen kurz nach dem Aufsammeln zu faulen.

Egal wie wir unsere Körbe gefüllt haben, ob gepflückt oder gesammelt, was können wir nun mit den großen Mengen an Äpfeln anfangen?

Da wäre erst einmal der Apfelmus: (Den muss man nicht immer einkochen – man kann ihn auch in Tüten verpacken und in die Gefriertruhe packen)

Man zerschneidet 1,5 kg Äpfel und kocht sie in ca. 300 ml Wasser, 4 – 5 Eßlöffeln Zucker und 1Eßlöffel Zitronensaft weich. Danach werden sie zu Mus verarbeitet.

Wer die „flotte Lotte“ benutzt, der kann die Schale beim Kochen an den Früchten lassen (Gut waschen!)

Wer mit dem Pürierstab arbeitet, der sollte die Äpfel, wenn sie eine harte Schale haben, vielleicht schälen.

Apfelkuchen in den verschiedensten Formen:

Als Grundrezept für alle Kuchen eignet sich ein einfacher Hefeteig. Der gelingt am besten im Brotbackautomaten. Dabei gibt man einfach alle Zutaten in das Rührgefäß (zuerst die Milch!) und stellt die Stufe TEIG ein.

¼ l Milch, 500g Mehl, 100 g Zucker, 80 g Margarine, etwas Salz, 1 Päckchen Vanillezucker, 30 g Hefe (oder ein Päckchen Trockenhefe)

Als Belag kann man die Äpfel in verschiedenen Varianten einsetzen

  • in einfache Spalten geschnitten, mit oder ohne Rosinen, mit oder ohne Zimt
  • geraspelt, mit oder ohne Rosinen, mit oder ohne Zimt
  • mit Sandguss(Aus ½ l Milch, 4 Eßl. Zucker und 1. Päckchen Puddingpulver einen Pudding kochen. Wenn dieser etwas abgekühlt ist, dann ¼ l saure Sahne und zwei Eier darunter rühren und alles über die Äpfel geben)

Dann gäbe es noch die versunkene Apfeltorte.

125 g Butter schaumig rühren und 125 g Zucker sowie 3 Eigelb und einen Schuss Zitronensaft dazu geben. 200 g Mehl werden mit einem halben Päckchen Packpulver vermischt und mit 3 Eßl. Milch ebenfalls untergerührt. Das Eiweiß wird steif geschlagen und vorsichtig unter den Teig gerührt. Alles in eine Springform geben und mit Apfelspalten belegen.

Wie wäre es mit einem Blitz-Apfelkuchen?

60 g Butter, 60 g Zucker und ein Päckchen Vanillezucker schaumig rühren. Ein Spritzer Zitronensaft, 250 g Quark und 100 g (mit 1 Teel. Backpulver vermischtem Mehl) unterrühren. Teig auf ein Blech geben und mit Äpfeln belegen. Es können noch Rosinen, Zimt und Zucker dazu.

Wie wäre es mit einem Apfel-Crumble zum Nachtisch?

Hier ein tolles Rezept mit Vanillesoße: http://www.essen-und-trinken.de/rezepte-fuers-leben/apfel-crumble-mit-vanillesauce-1033166.html

Mein persönliches Highlight bei der Apfelverwertung sind jedoch getrocknete Äpfel. Dazu benutze ich die „Gute Luise“.

apfel

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Einfach selber Dörren

Ich liebe Trockenobst in nahezu allen Varianten. Wenn man sich das kauft, dann muss man für gute Qualität ein doch recht ansehnliches Sümmchen auf den Tisch legen. Und man weiß eingentlich so gut wie gar nichts über die Herkunft der Leckereien.

Was liegt da näher, als es selbst einmal mit dem Trocknen von vitaminreichen Genüssen zu versuchen.

Ich will gestehen, die Experimente mit dem Backofen und der Lufttrocknung haben mich nicht überzeugt. Also musste ein sogenannter Dörr-Apparat her. Damit bin ich nun voll zufrieden!
Zugegeben, das gute Teil ist schon einige Jahre alt. Und sicher gibt es inzwischen auch noch modernere Geräte. Aber die gute Luise (so meine liebevolle Bezeichnung, abgeleitet von der flotten Lotte) tut ohne zu Murren ihren Dienst.

Wer sich auch so einen Dörrer zulegen will, der sollte an einige Sachen denken. Wichtig sind meines Erachtens:

  • Der Stromverbrauch (o.k. Luise ist da nicht unbedingt das Vorbild)
  • Verschiedene Stufen für die Trockung. (Luise hat 3 – aber sicher gibt es Geräte mit mehr Stufen als nur sanft (für die Kräuter), mittel (nehme ich selten)  und stark (für die leckeren Äpfelspalten)
  • Eine Zeitschaltuhr mit automatischer Abschaltung (auch mit so einem Gerät dauert das Trocknen doch einige Zeit)
  • Mehrere Etagen (bei mir sind es 4)
  • Sollte sich gut sauber machen lassen (geht prima, meist reicht auswischen)

Übrigens macht es Sinn, sich so einen Dörr-Apparat zu teilen. Darum ist Luise schon mal bei meiner Mutter und auch bei der Nachbarin zu Besuch (oder zum Arbeiten)

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Der Karton – etwas Platz braucht sie schon!

 

 

 

In voller Schönheit!

 

 

 

 

Die einzelnen Etagen.

 

 

 

 

 

Die unterste Etage.

 

 

 

 

Motor und Lüftung.

 

 

 

 

Zeitsschaltuuhr und Stufen-Einstellung (mit eindeutigen Gebrauchsspuren .. sie muss gleich weiter arbeiten)

 

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Die Zaubernuss

– ist nicht nur im Winter ein echter Augenschmaus,

sondern punktet oft auch mit einer leuchtenden Herbstfärbung.

Zugegeben: Blühende Zaubernüsse sind die Attraktion im winterlichen Garten. Die Sträucher zeigen bei mildem Wetter bereits ab Anfang Januar ihren leuchtend gelben bis roten Blütenflor.

Die Blüten der Zaubernuss entfalten erst vor einem grünen Hintergrund ihre volle Leuchtkraft

„Witch Hazel“ – „Hexenhasel“ – nennen die Engländer die Zaubernuss (Hamamelis). Ein passender Name: Außerhalb der Blütezeit braucht man schon einen Blick dafür, um sie von einer normalen Haselnuss unterscheiden zu können. Wenn die Pflanze aber mitten im Winter ihre fadenartigen, leuchtend gelben bis roten Blütenblätter zeigt, erscheint sie wie verzaubert. Botanisch hat die Zaubernuss mit der Haselnuss nichts gemein. Sie gehört zur Familie der Zaubernussgewächse (Hamamelidaceae), während die Haselnuss ein Birkengewächs (Betulaceae) ist. Auch der Preis macht den Unterschied: Ein 60 bis 100 cm großer Haselnuss-Strauch ist schon für ein paar Euro zu haben, für ähnlich große Zaubernuss hingegen muss man 25 bis 30 Euro bezahlen. Grund: Die edlen Sträucher wachsen sehr langsam und die Gartensorten müssen zur Vermehrung in einem sehr aufwendigen Veredlungsverfahren auf vier Jahre alte, aus Samen vermehrte Jungpflanzen der Virginischen Zaubernuss gepfropft werden.

Von der Zaubernuss gibt es insgesamt vier Wildarten, von denen zwei – die herbstblühende Virginische Zaubernuss (Hamamelis virginiana) und die Frühlings-Zaubernuss (Hamamelis vernalis) – in Nordamerika heimisch sind. Die Japanische (Hamamelis japonica) und die Chinesische Zaubernuss (Hamamelis mollis) stammen, wie die Namen verraten, aus Ostasien.

DIE BESTEN SORTEN

‚Jelena‘ trägt intensiv leuchtende orangerote Blüten. Die Blütenblätter werden zur Spitze hin meist heller, sind außergewöhnlich lang und entfalten sich sehr früh. Mit ihrer scharlachroten Laubfärbung bietet die Sorte auch im Herbst ein prächtiges Schauspiel.

Zaubernuss ‚Pallida‘ (Hamamelis x intermedia)

‚Pallida‘ gilt als eine der besten gelben Sorten. Sie trägt große, schwefelgelbe Blüten mit intensivem Duft und sehr guter Fernwirkung. ‚Pallida‘ öffnet als eine der frühesten Sorten in milden Regionen oft schon in der Weihnachtszeit ihre Knospen.

‚Diane‘ zeigt den intensivsten Rotton aller Hamamelis-Sorten. Die weinroten Blütenblätter werden zur Basis hin braunrot und entfalten sich meist erst im Februar. Im Herbst färbt sich das Laub orangegelb bis scharlachrot.

‚Primavera‘ hat sich als sehr zuverlässige, blütenreiche Selektion bewährt. Sie trägt mittelgroße, goldgelbe Blüten mit ganz leicht gekräuselten Blütenblättern und zählt ebenfalls zu den frühen Sorten.

RICHTIG IN SZENE GESETZT

Die edlen Sträucher sollten immer einzeln oder – mit ausreichend Abstand – als kleine Gruppen gepflanzt werden. Für die Gruppenpflanzung verwendet man am besten Sorten mit unterschiedlichen Farbtönen. Damit die vier bis fünf Meter breite, trichterförmig ausladende Krone gut zur Geltung kommt, muss man langfristig pro Pflanze 16 Quadratmeter Standfläche einplanen. Da etliche Jahre ins Land gehen, bis die Zaubernuss diesen Raum ausfüllt, sollten Sie zunächst in ausreichendem Abstand ein paar kleinere Gehölze als Lückenfüller dazu pflanzen.

Als Hintergrund für eine freistehende Zaubernuss sind immergrüne Gehölze wie zum Beispiel eine Eiben- oder eine Kirschlorbeerhecke zu empfehlen – die Blütenfarben leuchten dann besonders intensiv.

Mit einer Unterpflanzung muss man bei Zaubernüssen sehr vorsichtig sein. Konkurrenzstarke Bodendecker sind für die schwach wachsenden Sträucher nicht optimal, denn sie graben den Wurzeln leicht das Wasser ab. Unterpflanzen Sie daher nur Zaubernüsse, die schon seit ein paar Jahren eingewachsen sind, mit verträglichen Bodendeckern wie Kleinem Immergrün (Vinca minor) oder Golderdbeere (Waldsteinia ternata). Bis zum Einwachsen können kleine Zwiebelblumen wie Strahlen-Anemone (Anemone blanda), Traubenhyazinthe (Muscari botryoides) oder Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) den kahlen Wurzelbereich auflockern.

zaubernuss