Kategorie-Archiv: Anbauen & Genießen

Quittengelee

Getreu dem Motto – man muss nicht immer alles selber machen (kann es aber auch, wenn es Spaß macht) habe ich heute für Euch ein Rezept für Quittengelee. (Also ich habe es im Netz gefunden und nicht selber geschrieben. Daher: man muss nicht alles selber … Nachkochen müsste man aber schon selbst.)

Martina von https://blog.raumseele.de/ hat sich sogar Gedanken gemacht, was aus der „Fruchtmatsche“ wird.

Hier geht es zum Artikel: https://blog.raumseele.de/zack-quittengelee/

 

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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

.. aber er fällt.

apfelNun stellt sich uns die Frage: Wohin mit dem ganzen Apfelsegen? In unseren modernen und warmen Wohnungen ist es um die Haltbarkeit von Lageräpfeln nicht besonders gut bestellt. Falläpfel sind außerdem sowieso von Haus aus nicht lagerfähig. Sie beginnen kurz nach dem Aufsammeln zu faulen.

Egal wie wir unsere Körbe gefüllt haben, ob gepflückt oder gesammelt, was können wir nun mit den großen Mengen an Äpfeln anfangen?

Da wäre erst einmal der Apfelmus: (Den muss man nicht immer einkochen – man kann ihn auch in Tüten verpacken und in die Gefriertruhe packen)

Man zerschneidet 1,5 kg Äpfel und kocht sie in ca. 300 ml Wasser, 4 – 5 Eßlöffeln Zucker und 1Eßlöffel Zitronensaft weich. Danach werden sie zu Mus verarbeitet.

Wer die „flotte Lotte“ benutzt, der kann die Schale beim Kochen an den Früchten lassen (Gut waschen!)

Wer mit dem Pürierstab arbeitet, der sollte die Äpfel, wenn sie eine harte Schale haben, vielleicht schälen.

Apfelkuchen in den verschiedensten Formen:

Als Grundrezept für alle Kuchen eignet sich ein einfacher Hefeteig. Der gelingt am besten im Brotbackautomaten. Dabei gibt man einfach alle Zutaten in das Rührgefäß (zuerst die Milch!) und stellt die Stufe TEIG ein.

¼ l Milch, 500g Mehl, 100 g Zucker, 80 g Margarine, etwas Salz, 1 Päckchen Vanillezucker, 30 g Hefe (oder ein Päckchen Trockenhefe)

Als Belag kann man die Äpfel in verschiedenen Varianten einsetzen

  • in einfache Spalten geschnitten, mit oder ohne Rosinen, mit oder ohne Zimt
  • geraspelt, mit oder ohne Rosinen, mit oder ohne Zimt
  • mit Sandguss(Aus ½ l Milch, 4 Eßl. Zucker und 1. Päckchen Puddingpulver einen Pudding kochen. Wenn dieser etwas abgekühlt ist, dann ¼ l saure Sahne und zwei Eier darunter rühren und alles über die Äpfel geben)

Dann gäbe es noch die versunkene Apfeltorte.

125 g Butter schaumig rühren und 125 g Zucker sowie 3 Eigelb und einen Schuss Zitronensaft dazu geben. 200 g Mehl werden mit einem halben Päckchen Packpulver vermischt und mit 3 Eßl. Milch ebenfalls untergerührt. Das Eiweiß wird steif geschlagen und vorsichtig unter den Teig gerührt. Alles in eine Springform geben und mit Apfelspalten belegen.

Wie wäre es mit einem Blitz-Apfelkuchen?

60 g Butter, 60 g Zucker und ein Päckchen Vanillezucker schaumig rühren. Ein Spritzer Zitronensaft, 250 g Quark und 100 g (mit 1 Teel. Backpulver vermischtem Mehl) unterrühren. Teig auf ein Blech geben und mit Äpfeln belegen. Es können noch Rosinen, Zimt und Zucker dazu.

Wie wäre es mit einem Apfel-Crumble zum Nachtisch?

Hier ein tolles Rezept mit Vanillesoße: http://www.essen-und-trinken.de/rezepte-fuers-leben/apfel-crumble-mit-vanillesauce-1033166.html

Mein persönliches Highlight bei der Apfelverwertung sind jedoch getrocknete Äpfel. Dazu benutze ich die „Gute Luise“.

apfel

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Gesundheit aus der Heimat

Chia, Goji, Ingwer, Kukuma, Kakao … alles tolle Sachen. Dummerweise müssen die von weit her geholt werden. Dabei gibt es etliche Alternativen. Man muss sie nur kennen!

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