Kategorie-Archiv: Shopping Tipps

Einfach selber Dörren

Ich liebe Trockenobst in nahezu allen Varianten. Wenn man sich das kauft, dann muss man für gute Qualität ein doch recht ansehnliches Sümmchen auf den Tisch legen. Und man weiß eingentlich so gut wie gar nichts über die Herkunft der Leckereien.

Was liegt da näher, als es selbst einmal mit dem Trocknen von vitaminreichen Genüssen zu versuchen.

Ich will gestehen, die Experimente mit dem Backofen und der Lufttrocknung haben mich nicht überzeugt. Also musste ein sogenannter Dörr-Apparat her. Damit bin ich nun voll zufrieden!
Zugegeben, das gute Teil ist schon einige Jahre alt. Und sicher gibt es inzwischen auch noch modernere Geräte. Aber die gute Luise (so meine liebevolle Bezeichnung, abgeleitet von der flotten Lotte) tut ohne zu Murren ihren Dienst.

Wer sich auch so einen Dörrer zulegen will, der sollte an einige Sachen denken. Wichtig sind meines Erachtens:

  • Der Stromverbrauch (o.k. Luise ist da nicht unbedingt das Vorbild)
  • Verschiedene Stufen für die Trockung. (Luise hat 3 – aber sicher gibt es Geräte mit mehr Stufen als nur sanft (für die Kräuter), mittel (nehme ich selten)  und stark (für die leckeren Äpfelspalten)
  • Eine Zeitschaltuhr mit automatischer Abschaltung (auch mit so einem Gerät dauert das Trocknen doch einige Zeit)
  • Mehrere Etagen (bei mir sind es 4)
  • Sollte sich gut sauber machen lassen (geht prima, meist reicht auswischen)

Übrigens macht es Sinn, sich so einen Dörr-Apparat zu teilen. Darum ist Luise schon mal bei meiner Mutter und auch bei der Nachbarin zu Besuch (oder zum Arbeiten)

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Der Karton – etwas Platz braucht sie schon!

 

 

 

In voller Schönheit!

 

 

 

 

Die einzelnen Etagen.

 

 

 

 

 

Die unterste Etage.

 

 

 

 

Motor und Lüftung.

 

 

 

 

Zeitsschaltuuhr und Stufen-Einstellung (mit eindeutigen Gebrauchsspuren .. sie muss gleich weiter arbeiten)

 

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Die Gartenkralle

Wer eigentlich mehr auf altbewährtes Werkzeug wie Hacke, Spaten und Grabegabel schwört, der schaut meist recht skeptisch auf die neuen Wunderwerkzeuge. Schließlich bearbeiten die Menschen schon seit Jahrtausenden den Boden. Wer jetzt daherkommt und behauptet, er hat den Stein der Weisen gefunden, der hat es bei eingefleischten Gärtnern oft recht schwer. Trotzdem ist es nicht verkehrt, wenn man ab und zu mal einen Blick über den eigenen Gartenzaun wagt.

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Da wäre zum Beispiel die Gartenkralle. Dieses Werkzeug wird als Gerät zur Auflockerung des Bodens und zur Unkrautentfernung angepriesen. Und es soll außerdem zum Untermischen von Dünger und Kompost eingesetzt werden können. Ihren Namen verdankt die Gartenkralle ihren Zinken, die wie Krallen angeordnet sind. Diese werden in den Boden gestochen und mithilfe des langen Stils herumgedreht. So wird die obere Bodenschicht im Bereich der Zinken gut aufgelockert. Man zieht die Kralle dann heraus und setzt sie neu ein.

Wenn man die Gartenkralle im normalen Garten verwendet, überzeugt sie sicher nicht übermäßig. Die Frage: „Was kann sie, was andere nicht können?“ beantwortet sich nicht wirklich.

Ganz anders sieht die Sache aus, wenn an ein neues Stück urbar machen will. Wer sich schon mal durch den Filz eines Rasenstücks mit Spaten oder Grabegabel gekämpft hat, der weiß wie anstrengend und wenig rückenschonend diese Arbeit ist. Hier leistet die Gartenkralle wirklich gute Dienste. Mittels ihrer Drehbewegung lockert man die obere Schicht des ineinander verwobenen Wurzelgeflechtes auf und kann dieses dann mit einer Grabegabel relativ leicht aufnehmen und entfernen. Dabei geht man am besten reihenweise vor. Zuerst eine oder zwei Strecken mit der Gartenkralle lockern und dann mit der Gabel nacharbeiten. So schafft man es, in relativ kurzer Zeit ohne große Anstrengungen ein neues Stück Garten urbar zu machen. Hier hat die Gartenkralle ihren großen Auftritt.

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